Von Peter Killert.
Ich werde zum Groupie. Seitdem sich meine Lieblingsmetapher für die Verkörperung von Weiblichkeit vom Engel zur Maus gewandelt hat, passt das natürlich: Lauren Mayberry, die Sängerin von CHVRCHES ist so eine Maus. Lieblichkeit. Sorry, ich bin schon ein richtiger Kerl, glaube ich zumindest, aber für die junge Dame - da gibt es nur ein Wort: Lieblichkeit.
Die beiden anderen Mitglieder der Band haben sie vermutlich bei einem öffentlichen Auftritt eines Schulchors eines schottischen Mädchen-Internats gekidnapped, ihr ein Mikro auf die Bühne gestellt und sie mit Texten vom Leben an sich konfrontiert. Dazu zeitloser Synthie-Pop. Sing mal. Sing auch mal "I can see your dirty mind". Das Debut-Album der schottischen Band CHVRCHES mit dem Titel "THE BONES OF WHAT YOU BELIEVE" hat einen "Parental Advisory" Sticker. Die liebliche Lauren singt auch schmutzige Sachen. Scheisse, ist das geil.Der Song "Lies" ist schon seit einigen Monaten ein Insider-Tipp. Ein mächtiger Synthiepop-Stampfer, der nicht mehr aus den Ohren geht. Auf dem Album gibt es eine neue Version von "Lies", die ein bisschen weniger brachial wirkt. "The Mother We Share" ist der erste Song mit offiziellem Video. Lupenrein elektrisch, elektrisierend, clubtauglich, stadiontauglich. Die erste Band seit Nitzer Ebb, die als Vorgruppe bei einer Depeche Mode Tour den Meistern wieder die Fans klaut.
![]() |
| (c) Wikipedia |
Was bei Bands wie Client, Parralox oder Ladytron immer nur ansatzweise durchscheint, packen CHVRCHES geballt auf ihr Debut. Eines der vielversprechendsten Alben der letzten Jahre.
Im Oktober sind CHVRCHES in Köln. Ich bin dabei.
(Lauren, ich bin der unglaublich gut aussehende Typ, ganz vorne an der Bühne ;-) )
Mehr zu CHVRCHES: Homepage der Band. Viele Videos auf ihrem Channnel bei YouTube.
Lies Live

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen